Nachhaltigkeit 2014 – ab jetzt konsequenter

Ein nachhaltiges Jahr 2014 wĂĽnsche ich Euch und mir!

Etwas verspätet bin auch ich im neuen Jahr 2014 angekommen. Was ich mir in Sachen Nachhaltigkeit vorgenommen habe? Die Schluderei im Nachhaltigkeitstagebuch hört auf! Ab sofort will ich das Nachhaltigkeitstagebuch konsequenter führen als bisher:

An jedem Wochenanfang (sonntags oder montags) berichte ich darĂĽber, welches Nachhaltigkeits-Feld ich in der kommenden Woche beackern will. Am Wochenende blogge ich darĂĽber, was ich zu diesem Nachhaltigkeitsthema erreicht habe.

Diese Woche werde ich damit verbringen, die 3 Themen aufzuarbeiten, die ich in den letzten Wochen angegangen bin:

  • Nachhaltiges Trinkwasser
  • Nachhaltige Geschenke (Weihnachten ist zwar vorbei, aber geschenkt wird ja nun laufend)
  • KĂĽndigung meiner Douglas Card und die Alternativen

Nachhaltigkeit 2014 – schaut mal, was im ersten Halbjahr so los ist:

Auf geht’s!

 

 

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Nachhaltige Wintermode Teil 2

Seit einiger Zeit bin ich Mitglied bei UTOPIA, und die haben mir letzte Woche einen interessanten Newsletter zugeschickt. Es geht da unter anderem um die Frage:
Wie finde ich eine ökologisch und ethisch korrekte Winterjacke.

Nachhaltige Wintermode war ja auch letzten Monat ein großes Thema bei mir: Nachhaltige Mode – Wintermantel kaufen schwer gemacht

Kommentiert bitte (hemmungslos) meinen Blogbeitrag, falls es was Wichtiges dazu zu sagen gibt. Ich bin mir nämlich sehr unsicher, ob ich das richtige Produkt gekauft habe. Ich habe die Firma Yeti auch bei rankabrand angemeldet und hoffe, sie ist bald gelistet. Antwort habe ich schon bekommen von rankabrand, aber man muss leider einen Facebook-Account haben, wenn man dafür stimmen möchte, dass Yeti bei rankabrand aufgenommen wird.

Ich habe meine neue Winterjacke inzwischen bei kalten Temperaturen auf dem Fahrrad austesten können und bin begeistert. Die Jacke ist auch wirklich ultraleicht, es gibt sehr schöne kräftige Farben und als Frau sieht man auch nicht aus wie ein dicker, fetter Schneemann.

Winterlichte GrĂĽĂźe aus Hamburg — Sustine.

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Deo ohne Aluminium: Nie mehr ohne Wolkenseifen-Deocreme

Ich habe vor meinem Wandurlaub zwei Deocremes von Wolkenseifen bestellt, weil ich im Internet so viel Positives davon gehört hatte. Das hatte mich neugierig gemacht, und was ist besser für eine intensive Testphase, als ein 2-wöchiger schweißtreibender Wanderurlaub. Kurzum, ich war vollkommen begeistert.

Die Deocreme Limited Edition von Wolkenseifen habe ich mir ausgesucht, weil sie NaTrue-zertifiziert ist und “warm und gleichzeitig frisch, krautig, wie eine Wiese neben einem Heuschober” riechen soll. Da kommt doch gleich SĂĽdtiroler Urlaubsstimmung auf. Ich habe geschwitzt wie ein Schwein beim Wandern, und es hat EHRLICH immer nur nach Wiese gerochen unter meinen Armen. Auch die Wander-Shirts haben nicht gemĂĽffelt. Es war unglaublich!
Nur einmal hat das Deo versagt, da war ich schon zu Hause in meinem Alltag und hatte morgens nicht geduscht. Interessanterweise roch aber nur meine Kleidung nach SchweiĂź, nicht aber meine Achseln.

Wer sehr empfindliche Haut hat, sollte evtl. mit einer Deocreme ohne Duftstoffe starten: Deocreme Sensitiv Body. Diese Deocreme hatte ich mir ebenfalls bestellt, weil ich eigentlich sehr empfindlich im Achselbereich bin. Die Deocreme riecht wirklich nach nichts und ich habe sie abends nach der Sauna aufgetragen. Toll!

Warum ich nach Deos ohne Alumium suche, könnt Ihr hier nachlesen: Deo ohne Aluminium.

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Wasserkocher – Ohne Plastik leben

Dass Aluminium-Produkte keine gute Wahl sind, habe ich nun schon mitbekommen und zumindest mal mein Deo gewechselt. Details s. hier: Deo ohne Aluminium.

Aber warum soll man ohne Plastik und Kunststoff leben?

Im Internet lese ich: wer gesundheitsbewusst leben will, solle sich für einen Wasserkocher aus Edelstahl entscheiden, da Kunststoffprodukte Weichmacher (z.B. BPA) enthalten und daher schädlich sind. Viele Verbraucher berichten, dass das Wasser aus Plastik-Wasserkochern einen recht starken Kunststoff-Geschmack aufweist. Das soll wohl gerade bei minderwertigen Geräten der Fall sein, da darin vermehrt Weichmacher enthalten sind. Derartige Stoffe sollen alles andere als gut für unsere Gesundheit sein und im schlimmsten Fall zu Schäden an der Leber, zur Unfruchtbarkeit oder auch zu Krebs führen. Wasserkocher aus Edelstahl sollen zudem eine hygienischere Oberfläche haben.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Auslösung von solchen Chemikalien aus dem Kunststoff bei warmen bzw. heißem Wasser noch um ein vielfaches höher ist. Aus diesen Gründen ist ein Wasserkocher ohne Plastik wohl die bessere Wahl – nicht nur im Hinblick auf Langlebigkeit, sondern auch zugunsten der eigenen Gesundheit. Ich habe jedenfalls nach diesen  Recherchen spontan keine Lust mehr auf meinen Plastikwasserkocher. Das Wegschmeißen fällt mir schwer, da er ohnehin undicht geworden ist.

Also muss nun ein neuer Wasserkocher ohne Plastik her.

Bei Utopia habe ich einen interessanten Blogbeitrag gefunden von einem “PinGudi”, der seinen Haushalt plastikfrei bekommen will und als erstes mit dem Wasserkocher angefangen hat: Kunst Stoff Frei Leben.
Dort gibt es auch eine Kaufempfehlung fĂĽr einen Wasserkocher, fĂĽr den ich mich dann aber letztendlich nicht entschieden habe: Edelstahl Wasserkocher von PLINT

Das ist mein neuer Wasserkocher: Russell-Hobbs 18588-56 Cottage Wasserkocher

Kunststoff ist da aber auch drin – der Kalkfilter ist aus Kunststoff. Abmontiert habe ich den bisher nicht.

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Wie nachhaltig sind Unternehmen? Eine Antwort: rankabrand

Auf rankabrand.de kann man nachsehen, wie nachhaltig populäre Marken bzw. Unternehmen sind. Vielleicht ist ja auch Deine Lieblingsmarke dabei? Außerdem kann man Feedback an Marken/Unternehmen senden und man kann rankabrand beim Ranken unterstützen, also z.B. fehlende Marken/Unternehmen an rankabrand kommunizieren.

Dabei geht es nicht nur um Modemarken, sondern auch um Unternehmen aus den Branchen: Elektronik, Reisen, Telekommunikation, Essen & Trinken, Medien & Websites.

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Markenmode/Luxusmarken – Wie nachhaltig ist Bogner?

Mich hat neulich mal ein Wintermantel von Bogner aus einem Schaufenster angemacht. Hier die Langversion mit allen Details: Wintermantel kaufen schwer gemacht.

Bogner hat eine miserable Bewertung bei rankabrand:
Bogner-Bewertung bei rankabrand.

########### Mein Feedback an die Marke Bogner ĂĽber rankabrand.de

Guten Tag!

Leider musste ich feststellen, dass Bogner eine wirklich miserable Bewertung auf rankabrand hat. Obwohl mir ein Wintermantel von Bogner in einem stationären Geschäft sehr gefiel, war diese schlechte Bewertung unter anderem für mich ein Grund, den Mantel nicht zu kaufen. Ein weiterer Grund, den Mantel in dem Geschäft nicht zu kaufen, war, dass die Verkäuferin noch nicht einmal wusste, von welchem Tier der Fellbesatz an der Kapuze war.
Gut fand ich, dass man den Mantel dann wenigstens auch ohne den Fellbesatz hätte kaufen können.
Ich will jedenfalls wissen, wie ein Kleidungstück von Bogner produziert wurde und ich würde mir auch wünschen, dass Bogner Wert auf Nachhaltigkeit legt. Solange sich die Einstellung von Bogner an dieser Stelle nicht ändert, werde ich auf den Kauf von Bogner-Kleidung verzichten.

Mit freundlichen GrĂĽĂźen — Sustine von nachhaltigkeitstagebuch.de

###########ENDE

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Nachhaltige Mode – Wintermantel kaufen schwer gemacht

Es gibt Neuigkeiten in Sachen “nachhaltige Wintermode”:
Da ich dringend einen neuen Wintermantel benötige (meinen alten Mantel habe ich lange Jahre getragen, mehrmals repariert und nun zur Kleiderspende der Alsterdorfer-Anstalten hier in Hamburg gebracht), habe ich mich während meines Wander-Urlaubs in Südtirol in den Geschäften in St. Ulrich im Grödner Tal getummelt. Spontan gefielen mir durchaus ein paar Wintermäntel, aber in meinem neuen, nachhaltigeren Leben will ich natürlich nicht irgendeinen Wintermantel. Meine Rahmenbedingungen für einen Wintermantel-Kauf:
* Ich friere schnell und brauche deshalb was wirklich Warmes, zumal ich jedes Jahr 1 mal in Norwegen oder Finnland zum Langlauf bin, wo es wirklich richtig kalt werden kann.
* Ich will kein Unternehmen unterstĂĽtzen, dass keinen Wert auf Nachhaltigkeit legt.
* Ich verzichte gerne auf echtes Fell bzw. möchte nur tierische Produkte kaufen, die aus einer nachhaltigen Produktion stammen.

Wintermantel, 1. Versuch: Also habe ich im ersten Geschäft, in dem mir ein Mantel im Schaufenster gefiel, nachgefragt, um was fĂĽr ein Fell es sich da am Kragen handelt. “Murmeltier” war die Auskunft des Verkäufers. Als ich sagte, dass ich kein echtes Fell kaufen möchte, antwortete mir der Verkäufer, dass die Murmeltiere eine echte Plage seien und es sogar notwendig wäre, sie zu dezimieren. Allerdings gab es vom Verkäufer ansonsten keine handfesten, weiteren Informationen zum Thema “Murmeltiere”, und ich wurde als eine Ausnahmeerscheinung belächelt. Kunstfell sähe einfach nicht gut aus und wĂĽrde sich nicht verkaufen lassen, teilte mir der Verkäufer mit. NatĂĽrlich basiert ein Kauf auch immer auf Vertrauen. In diesem Fall hatte ich kein Vertrauen darauf, dass ich es mit einem nachhaltigen Produkt zu tun hatte und habe dem schicken Mantel entsagt.

Wintermantel, 2. Versuch: Ein total schicker, runtergesetzter Winter-Daunenmantel von Bogner mit Fellbesatz an der Kapuze. Als ich diesmal fragte, um welches Fell es sich handelt, wussten die beiden Verkäuferinnen gar nichts zu diesem Thema zu sagen. Allerdings gab es zumindest mal die Möglichkeit, den Mantel auch ohne den Fellbesatz kaufen zu können.

Einen dritten Versuch habe ich gar nicht erst gestartet, weil ich das Gefühl hatte, ich müsse erst einmal in Ruhe im Internet recherchieren, um mir ein Bild vom Wintermantel-Angebot zu machen und dann gezielt zuschlagen zu können.

Wieder zu Hause bin ich dann erst einmal auf folgende tolle Internetseite gestoĂźen: rankabrand.de
Ich bin dann ĂĽber rankabrand auf die Firma Patagonia gestoĂźen, die immerhin eine B-Label Bewertung hat: Patagonia bei rankabrand. Dieser Mantel hatte es mir z.B. angetan: Femininer Wintermantel bei Patagonia.

Nachhaltige Wintermode, 3. Versuch: entschieden habe ich mich dann aber für einen Wintermantel von Yeti. Beim Preis habe ich echt schlucken müssen, aber wenn der Wintermantel auch so lange hält, wie mein letzter Wintermantel und da die Firma Yeti laut Aussage auf ihrer Facebook-Seite viel Wert auf Nachhaltigkeit bei der Daunenherkunft legt (Yeti legt Wert auf Freilandhaltung und Schonung der Gänse und Enten), habe ich hier zugeschlagen: Yeti-Faith bei unterwegs.biz. Was ich zusätzlich beim Wintermantel-Kauf bei unterwegs.biz toll fand, könnt Ihr hier nachlesen: Nachhaltiger Outdoor Onlineshop unterwegs.biz .

Mich würde interessieren, welche Erfahrungen andere nachhaltig orientierte Menschen beim Wintermantel-Kauf machen. Jedenfalls habe ich gefühlt stundenlang auf grünen Modeseiten geblättert, ohne einen wirklich warmen Wintermantel zu finden, der auch Regen und Wind Stand halten kann.

Yeti ist übrigens noch nicht auf rankabrand gelistet, und meine nächste Tat wird es jetzt sein:

  1. rankabrand auf Yeti aufmerksam zu machen – bin gespannt, was Yeti fĂĽr eine Bewertung bekommt.
  1. Bogner ĂĽber rankabrand eine Info darĂĽber zukommen zu lassen, dass ich deren Mäntel schick finde, aber entschieden habe, dort vorerst nicht zu kaufen, weil laut rankabrand “Bogner nicht transparent berichtet, wie fair, klima- und umweltfreundlich die eigenen Produkte herstellt und gehandelt werden. Aus Konsumentensicht ist es daher schwierig nachvollziehbar, ob Produkte von Bogner nach Kriterien der Nachhaltigkeit empfehlenswert sind.” Wenn alle Konsumenten entsprechend Feedback abgeben wĂĽrden, ändert sich evtl. langfristig etwas bei den Luxus-Modemarken, hoffe ich.
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Nachhaltiger Outdoor Online Shop Unterwegs.biz

Neulich habe ich im Outdoor Onlineshop www.unterwegs.biz einen Wintermantel gekauft.

Was ich sehr gut finde: unterwegs.biz verwendet keine neuen Kartons fĂĽr den Versand, sondern Kartons, die schon einmal verwendet wurden, die sogenannten “Boxis”.

AuĂźerdem achtet Unterwegs auf den Klimaschutz und versendet klimaneutral mit DHL GOGREEN.

Wem das gefällt, kann gerne sein Feedback hier abgeben: http://www.elchblog.de
Dort kann man auch, wenn man einen Facebook-Account hat, ein “Gefällt mir” hinterlassen.

 

 

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Ă–ffentlicher BĂĽcherschrank: Hamburg hat nur 2?

Es gibt wichtigere Nachhaltigkeitsprojekte als das Thema “Wie werde ich meine BĂĽcher nachhaltig wieder los”, aber ich dachte mir, Leseratten wie ich haben da durchaus Bedarf.
Das wichtige vorweg: ich finde, es gibt zu wenig öffentliche Bücherschränke in Hamburg und ich frage mich: was kann man tun, um einen öffentlichen Bücherschrank in seinem eigenen Stadtteil zu bekommen?

Geht es euch auch so? BĂĽcher, die ich nicht mehr haben will, werfe ich auf keinen Fall einfach so weg. Mein Schwiegervater macht das mit TaschenbĂĽchern, die er ausgelesen hat. Das hat mich einerseits schockiert, als ich es mit eigenen Augen gesehen habe (schwups war das Buch in meinem RESTMĂśLL-Eimer verschwunden – mir fehlten die Worte), andererseits hat es mir imponiert (diese Leichtigkeit des Seins), denn bei mir stapeln sich die BĂĽcher leider nicht nur in, sondern auch um die Regale herum bzw. in der ganzen Wohnung.

Meine 1. Tat: BĂĽcher auf dem Flohmarkt verkaufen
Ich bin kein Flohmarktmensch und mache alle 20 Jahre mal mit. Aber ich muss sagen: es war ein Erlebnis, wie eine Lingustik-Studentin mir meine uralten, aber noch aktuellen Linguistik-BĂĽcher abgekauft hat. Ich fĂĽhlte mich gut, weil ich Menschen eine Freude machen konnte.
Die Besucher des Flohmarktes auf dem Marie-Jonas-Platz in Eppendorf sind übrigens  echt o.k. Vor vielen Jahren auf dem Flohmarkt im Nedderfeld habe ich schlimmere Gestalten gesehen. Das Wetter war allerdings nicht o.k., was auch ein Grund dafür ist, dass ich erst in 20 Jahren wieder auf einem Flohmarkt verkaufen werde.

Meine 2. Tat: BĂĽcher an momox.de verkaufen
Also, man bekommt mehr Geld für gebrauchte Bücher, wenn man sich die Mühe macht, diese einzeln z.B. bei Amazon (kennt jemand Alternativen?) einzustellen, aber das finde ich persönlich mühselig, und man weiß ja auch nie, ob sich jemand für das Buch interessiert, und ob man es überhaupt jemals loswird.
Meine Erfahrung mit momox: Geld kann man bei momox nicht wirklich verdienen und die meisten meiner BĂĽcher wollte momox nicht. Von den BĂĽchern, die ich dann an momox verschicken durfte, wurden auch noch etliche abgelehnt, weil sie nicht den Richtlinien entsprachen. Diese konnte ich dann aber unentgeldlich von momox entsorgen lassen und war sie schlieĂźlich und endgĂĽltig los, was ja auch eines meiner Ziele war; trotzdem unbefriedigend. Wer eine bessere Adresse als momox.de weiĂź, her damit!

Meine 3. Tat: BĂĽcher auf den Altpapier-Container legen
Ein paar Mainstream-TaschenbĂĽcher und KinderbĂĽcher habe ich probeweise auf einen nahe gelegenen Altpapier-Container gelegt in einer Klarsicht-Folie. Ich habe dort ab und zu schon BĂĽcher gesehen, und meine Hoffnung war, dass sie interessierte Leser finden. Meine BĂĽcher waren jedenfalls sofort weg, aber das restliche Altpapier auch – ich nehme an, das waren die Mitarbeiter der Stadtreinigung, denen der Unterschied zwischen Papier in und auf dem Altpapier-Container schnurz ist. Mach ich nicht noch einmal!

Meine 4. Tat: Bücher zum öffentlichen Bücherschrank bringen
Letzte Woche bin ich los und habe die letzten Bücher, die ich nicht auf dem Flohmarkt und bei momox losgeworden bin, zum offenen Bücherschrank auf dem Kirchplatz der St. Markuskirche in Hamburg-Hoheluft getragen. Ich hatte nicht viel Zeit zum Gucken, aber auf Anhieb war das Angebot nicht gerade der  Brüller. Die Regale sind teilweise gekennzeichnet, sodass man seine Bücher in verschiedene Kategorien einsortieren kann (Kinderbücher, fremdsprachige Literatur, Fachbücher, etc.). Daran hält sich aber offensichtlich nicht jeder. Insgesamt macht der Bücherschrank einen ganz guten Eindruck. Sicherlich braucht es einen Bücherpaten, der sich regelmäßig um den öffentlichen Bücherschrank kümmert. Ich werde demnächst mal wieder vorbeischauen, vielleicht hat sich ja auch schon jemand eines meiner Bücher genommen.

Hier eine Liste (sehr wahrscheinlich unvollständig) der öffentlichen Bücherschränke in Deutschland:
Liste öffentlicher Bücherschränke auf Wikipedia

In Hamburg gibt es neben dem öffentlichen Bücherschrank der St. Markuskirche nur noch einem am Alsterdorfer Damm auf der Brücke über die Alster.

Meine 5. Tat: Gute BĂĽcher in’s Regal, der Rest auf den E-Reader

  • Gute BĂĽcher kaufe ich weiterhin und horte sie in meinen BĂĽcherregalen. Demnächst muss ich dann wohl doch ein neues BĂĽcherregal kaufen, aber wohin damit? Ich träume von einer Wohnung mit einem Zimmer nur fĂĽr mich bzw. meine BĂĽcher…
  • Krimis und andere BĂĽcher, die ich nicht unbedingt offline um mich haben muss, werde ich mir auf meinen eBook-Reader laden. Den hat mir mein Mann vor 2 Jahren zu Weihnachten geschenkt und ich gebe zu, bisher habe ich ihn nicht oft benutzt. Habe ich es schon erwähnt? Ich liebe BĂĽcher!
  • Ich werde auf jeden Fall regelmäßig BĂĽcher in den öffentlichen BĂĽcherschrank auf dem Kirchplatz der St. Markuskirche legen.
  • Ich will mich engagieren fĂĽr weitere öffentliche BĂĽcherschränke in Hamburg.
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Blog zur Ă–kologisch-Demokratisch-Sozialen Energiewende

Auf diesen Blog rund um das Thema “Ă–kologisch-Demokratisch-Soziale Energiewende” mit aktuellen Informationen zum anstehenden Volksentscheid in Hamburg zum EnergienetzrĂĽckkauf bin ich gestoĂźen. Lesenswert:
“Faktencheck Teil 2″ von Dirk Seifert aus Hamburg, Energiereferent von Robin Wood, Blog: umweltFAIRaendern.de

Für alle, die sich noch nicht sicher sind: hier habe ich versucht, Mut zu machen, die richtige Entscheidung zu treffen, für eine Versorgung, die nicht von den Interessen privater Investoren abhängt:
Volksentscheid Hamburg zum EnergienetzrĂĽckkauf – Ja oder Nein?

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