Leitungswasser statt Mineralwasser – weniger ist mehr

Jahrelang habe ich stilles Mineralwasser von Volvic (PET-Flasche) getrunken und mir auch Mineralwasser mit Kohlensäure in Kunststoffflaschen liefern lassen. Dabei weiß ich nun schon seit längerem, dass es auch anders gehen kann, nämlich umweltschonender, gesünder und dazu auch noch günstiger.

Nachhaltig zu leben heißt, Plastik im Alltag zu vermeiden! Meine Devise lautet deshalb: Je weniger Wasser ich aus Plastikflaschen trinke, desto besser für mich und die Umwelt! So bin ich das Thema angegangen:

1.) Prüfen, welche Qualität das Leitungswasser aus dem Hahn zu Hause hat. Wenn die Qualität o.k. ist, vermehrt Leitungswasser trinken. Bei mir war das der Fall. Meine Nachbarin, die damals ein Kind erwartete, hatte eine Wasserprobe aus ihrem Hahn bei den Hamburger Wasserwerken abgegeben. Die Ergebnisse waren sehr positiv. Leitungswasser ist in jedem Fall nachhaltiger als Mineralwasser. Somit trinke ich jetzt viel weniger Mineralwasser als früher und habe einen ersten großen Schritt getan.

Ich jage das Leitungswasser allerdings immer noch aus geschmacklichen Gründen durch einen Brita-Filter. Gefiltertes Wasser schmeckt mir einfach besser, auch im Tee und Kaffee. Leider ist der Wasserbehälter von Brita aus Kunststoff, aber da das Wasser dort nie lange bleibt und außerdem ja auch nicht erhitzt wird, ist das für mich momentan o.k.

Mich würde nun mal interessieren, wer Erfahrungen gemacht hat mit gefiltertem, aufbereitetem Wasser direkt aus dem Hahn in der Küche, z.B. von Grohe Blue?

2.) Statt PET-Flaschen, Mineralwasser in Mehrweg-Glasflaschen kaufen. Wer nicht auf Mineralwasser mit Kohlensäure verzichten möchte – für meinen Haushalt gilt das momentan – sollte auf Glas und Mehrweg umsteigen. Ich habe es mir zunächst einmal einfach gemacht und bei meinem Getränkehändler nachgeschaut, welches Mineralwasser er in Glasflaschen anbietet. Zur Zeit teste ich gerade die unten aufgeführten Mineralwasser mit Kohlensäure, wobei ich auf eine hohe Qualität geachtet habe. Preislich liegen diese Mineralwasser, insbesondere St. Leonhards und die Heilwasser, zwar höher als mein damaliges Plastik-Wasser – früher habe ich für 12 Liter Mineralwasser 7 EUR (Hella Classic, netto, ohne Pfand und Lieferung) bezahlt – , aber erstens trinke ich jetzt weniger Mineralwasser und zweitens hoffe ich, dass mein Körper es mir dankt.

  • Wittenser Classic. Dieses Mineralwasser kommt aus Schleswig-Holstein, ist natriumarm und geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung. In meinem Getränkemarkt inkl. Lieferung zahle ich pro Kiste (12 x 0,75 Liter) 6,22 EUR netto.
  • St. Leonhards Medium. Dieses Mineralwasser kommt aus Bayern und ich lebe in Hamburg – Nachhaltigkeit sieht wohl anders aus, aber es schmeckt ziemlich gut und ist ebenfalls für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet. Pro Kiste (6 x 1,0 Liter) inkl. Lieferung zahle ich 7,10 EUR.
  • Heppinger extra (Dieses Heilwasser  wird gemäß den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes von der Apollinaris GmbH hergestellt und stammt aus der Heppinger Quelle in Rheinland-Pfalz. Ich trinke es bewusst nach dem Sport. Pro Kiste (12 x 0,75 Liter) zahle ich 8,50 EUR netto, ohne Lieferung, ohne Pfand)
  • St. Gero Heilwasser (Dieses Heilwasser wird gemäß den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes von der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG hergestellt und stamm aus der Eifel. Auch dieses Wasser trinke ich mit dem Bewusstsein, meinem Körper etwas Gutes zu tun. Pro Kiste (12 x 0,75 Liter) zahle ich 7,99 EUR netto, ohne Lieferung, ohne Pfand.

3.) Plastik-Mehrwegflaschen nutzen, wenn es Plastik sein muss. Diese bestehen aus wesentlich festerem Kunststoff und weisen einen bedeutend niedrigeren Anteil an Weichmachern auf.

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Eine Antwort auf Leitungswasser statt Mineralwasser – weniger ist mehr

  1. Wolfgang (echter Name) sagt:

    Servus Sustine,
    ich trinke ausschließlich Leitungswasser. Die Gründe dafürt sind alle schon genannt worden. Nach dem Sport gönne ich mir (der Mineralstoffe wegen) manchmal ein Bierchen. Momentan bin ich dabei, mein Trinkwasser informationsmäßig zu optimieren (Wasser ist ja bekannterweise ein Informationsträger, wichtig bis in die kleinste Zelle), d.h. ein Gerät anzuschaffen, das dies Leistung erbringen kann (und das auch von einem renommierten Institut nachweisen kann!) Vom Grander-Wasserbeleber bin ich eher enttäuscht. Keine der angepriesenen Wirkungen konnte ich verifizieren. Der ins Auge gefasste “Wasser-Vitalisator” ist auf http://www.lekra.at zu finden.

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